Absperrpfosten

Wie der Name schon verrät, werden Absperrpfosten verwendet um einen Bereich von einem anderen Bereich abzutrennen. Meist ist damit die Absicht verbunden, Personen oder Fahrzeugen den Zugang zu einem bestimmten Bereich zu verwehren.
Die einfachste Form eines Absperrpfostens besteht aus einem mit einem Fundament im Boden eingelassenen Metall- oder Holzpfosten. Dieser hat allerdings den Nachteil, dass der Pfosten starr ist und somit den Zugang dauerhaft verwehrt. Es können also auch berechtigte Personen oder Fahrzeuge den abgesperrten Bereich nicht begehen oder befahren. Abhilfe schafft ein etwas aufwändigerer Absperrpfosten, der an seinem unteren Ende entweder in einer Hülse steckt und aus dieser herausgezogen werden kann, oder ein Knickgelenk hat, an dem er um 90 Grad abgewinkelt werden kann und somit flach auf dem Boden zu liegen kommt. Beide Bauformen ermöglichen den Zugang, wobei eine Sicherung gegen unbefugten Zugang erreicht werden kann, indem die Hülse oder das Gelenk durch ein Schloss gesichert wird.
Als Sonderformen gibt es Absperrpfosten aus Kunststoff, die eine feste Absperrung vortäuschen, jedoch leicht weg gehoben werden können. Die Funktion beruht darauf, dass jeder der den Pfosten nicht kennt, denkt, es handle sich um eine feste Absperrung.
Eine weitere Sonderform besteht aus mehreren frei zu stellenden Pfosten, die seitlich Ösen für eine Kette oder für ein einzuhängendes Gitter aufweisen. Dadurch kann auch der Raum zwischen den Absperrpfosten unpassierbar gemacht werden.
Die sicherlich bekannteste Sonderform ist die Schranke, bei der der Pfosten nicht senkrecht im Boden verankert ist, sondern horizontal auf einer Halterung aufliegt.
Im städtischen Bereich trifft man häufig auf so genannte Baumschutzbügel, die Parkbuchten und am Straßenrand gepflanzte Bäume voneinander trennen. Auch hier handelt es sich um eine Sonderform von Absperrpfosten.