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Jan 06th
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Briefwaage

BriefwaageNatürlich hat der elektronische Brief, das so genannte E-Mail, die allgemeine Tagespost stark reduziert. Aber noch immer werden täglich weltweit Millionen von Briefen versandt. Nachdem die dafür berechneten Portosätze sehr unterschiedlich ausfallen, muss vorher Größe und Gewicht des Briefs festgelegt werden. Und gerade beim Wiegen sind mittels einer Briefwaage die Portokosten einfach zu bestimmen.

Im Privaten sowie in der Industrie richtet sich die Ausführung einer Briefwaage natürlich nach dem Bedarf. Je mehr Post versandt wird, desto hochwertiger darf das Waagenmodel sicherlich ausfallen. Ebenfalls wird heute zwischen mechanischen und digitalen Briefwaagen unterschieden. Die Auswahl ist extrem vielseitig und bedarf in der Regel einem Besuch im Fachhandel.

Historie

Die Geschichte der Briefwaage ist auf das 19. Jahrhundert zurück zu datieren. Als nicht mehr die Entfernung, sondern das Gewicht der Post über die Transportkosten entschied. Die eigentliche Erfindung geschah einst in England durch Rowland Hill, als Geschäftsleute die Briefwaage in Auftrag gaben.

Briefwaagen Arten

Heute kennt die Industrie und der Handel verschiedene Arten von Briefwaagen, die sich durch unterschiedliche Funktionen den jeweiligen Bedürfnissen eines Unternehmens anpassen. Ein Großteil der Briefwaagen wird dabei als Tischgeräte geliefert. Ist die Briefwaage mit einer Paketwaage kombiniert, kann dies zu kompakten Standgeräten führen. Überdies sind normale Briefwaagen sehr klein (durchschnittlich 20 x 30 cm) und handlich, bei geringem Gewicht (bis zu 3 kg). Im Privatgebrauch wird heutzutage eine moderne Küchenwaage gerne auch als Briefwaage gebraucht.

Bedienung

Die Bedienung einer mechanischen Briefwaage erfolgt einfach durch Auflegen des Briefs auf der Wiegeschale. Bei einer elektronischen Briefwaage muss zuvor das Display mittels Einschalter aktiviert werden. Elektrische Waage werden entweder über Batterien oder ein Netzteil betrieben. Die Einteilung erfolgt jeweils in Gramm – bis zumeist 500 g Gesamtgewicht.

Digitalwaagen haben oftmals eine zusätzliche Zählfunktion für Stückzahlen oder sind mit einer Frankiermaschine kombiniert. Bei schlechten Lichtverhältnissen, beispielsweise in einem Lager, können Displayanzeigen überdies in unterschiedlichen Farben gewählt werden. Tara und Zero Funktionalität ist in der Regel standardmäßig.
 

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