Das Bundeskriminalamt

Das Bundeskriminalamt (BKA) mit Hauptsitz in Wiesbaden ist eine Bundesoberbehörde der Bundesrepublik Deutschland. Es ist eine der Polizeien des Bundes und untersteht dem Bundesinnenministerium. Neben dem Hauptsitz in Wiesbaden besitzt das BKA noch weitere Standorte in Meckenheim bei Bonn und in der deutschen Hauptstadt Berlin. Gegründet wurde es am 15. März 1951. Gut 1 Jahr später, am 09. Juni 1952 trat die Bundesrepublik Deutschland dann der Interpol, der Internationalen Kriminalpolizeilichen Organisation bei, wo das BKA als Nationales Zentralbüro bestimmt wurde.
Zu den Hauptaufgaben des Bundeskriminalamtes gehört es unter anderem die Innere Sicherheit und den Inneren Frieden aufrechtzuerhalten. Dieses wird durch Kooperation mit den ausländischen Strafverfolgungsbehörden sowie der Zusammenarbeit mit den Polizeien des Bundes und der Länder gewährleistet. Ebenfalls schützt das BKA höhere Regierungsmitglieder der Bundesrepublik Deutschland, wie zum Beispiel Mitglieder des Bundestages. Der gesamte Dienstverkehr der deutschen Polizei mit dem Ausland läuft über das Bundeskriminalamt. Wichtige Informationen werden dadurch gebündelt und eine einheitliche rechtliche Handhabung gewährleistet.
Da das BKA eine staatliche Behörde ist, werden seine Befugnisse und Zuständigkeiten gesetzlich geregelt. Es wird mit einem rechtlichen Auftrag gearbeitet, welcher sich im Grundgesetz und im "Gesetz über das BKA" findet.
Das Bundeskriminalamt verbucht große Erfolge bei der Identifizierung von Straftätern durch die von ihm betriebene DNA-Analyse-Datenbank. Diese Datenbank wird, genau wie andere Untersuchungsmethoden und -verfahren ständig verfeinert und weiterentwickelt.
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