Asyl Card

Die Asyl Card ist der Alptraum vieler Datenschützer. Die Politik ist an einer heimlichen Einführung interessiert, denn die geplante Form und die gespeicherten Daten bieten eine Menge Zündstoff. Die Informationen über geplante Daten, werden dem Bürger nur einseitig gegeben. Der Bürger geht davon aus, dass es sich um einen Personalausweisersatz handelt, mit denselben Informationen wie Name, Adresse, Geburtsdatum, Wohnung, Foto und Unterschrift. So ist auch die optische Aufmachung der Asyl Card, zusätzlich zu all diesen Daten soll noch ein Chip eingebaut werden. Aber genau dieser Chip sprengt jeden Rahmen den das Grundgesetz und der Datenschutz vorgibt, einfach gesagt ist es verfassungswidrig nach dem Urteil des BVG über Volkszählungsdaten. Der Chip soll folgende Daten zusätzlich speichern, Religionszugehörigkeit, Stand des Asylverfahrens, mögliche Abschiebehindernisse und eine Geldkartenfunktion besitzen. Eine ständige Überwachung des Asylbewerbers wäre in einem solchen Fall möglich, ebenso wie die lückenlose Prüfbarkeit seiner Geldausgaben und Konsumgewohnheiten. Der Asylbewerber würde mit Einführung der Asyl Card zum gläsernen Menschen werden.


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