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Tuesday
Jan 02nd
Hollandrad

Beim Hollandrad handelt es sich um einen Klassiker der Fahrradgeschichte. Im Prinzip ist das Hollandrad nichts anderes als ein klassisches Damen- oder Herrenrad, das in einem bereits leicht historisch anmutenden Design erscheint und sich somit von den heutigen Fahrrädern abhebt.

Die Bezeichnung Hollandrad ist darauf zurückzuführen, dass Fahrräder dieses Typs vor allem in den Niederland zu finden sind. Die Räder haben ein Design, wie man es aus den 1940er bis 1960er Jahren kennt. Einige niederländische Fahrradhersteller haben an diesem Design noch etliche Jahre festgehalten, so dass man bei einem Besuch in den Niederlanden meinen könnte, man sei in ein anderes Zeitalter zurückversetzt worden. Verstärkt wird der Effekt dadurch, dass man vor Ort Unmengen dieser Fahrräder zu sehen bekommt, da die Niederländer viel mit dem Fahrrad fahren.

Mittlerweile steht der Begriff Hollandrad für einen Designklassiker, der einfach nicht von der Bildfläche verschwinden möchte und somit auch seine Qualität und Alltagstauglichkeit unter Beweis gestellt hat. Deshalb sind Hollandräder auch sehr beliebt geworden und werden längst nicht mehr nur in den Niederlanden hergestellt. Gerade in Deutschland gibt es mehrere Betriebe, die Fahrräder in Handarbeit fertigen und dabei am Design des Klassikers festhalten.

Zu erkennen sind die Fahrräder vor allem an ihrer Rahmenform. Beim Herrenmodell wirkt der Rahmen sehr geometrisch – das Oberrohr des Rahmens verläuft parallel zum Boden. Beim Damenmodell ist das Oberrohr vertieft angebracht und ist zugleich sichtbar geschwungen. Gleichzeitig ermöglichen die Rahmen eine aufrechte und somit auch sehr komfortable Sitzposition. Beim klassischen Hollandrad ist der Rahmen stets mit schwarzer Hochglanzfarbe lackiert.

Ein weiteres Erkennungsmerkmal stellt der Sattel dar. Er ist stets gefedert und wird meist aus Leder gefertigt. Die Farbe des Leders ist entweder Schwarz oder Braun. In der Nähe des Sattels, direkt unter dem Gepäckträger, befindet sich der so genannte Speichenschutz. Hierbei handelt es sich je nach Fahrradmodell um kleine Verstrebungen oder auch um ganze Schutzflächen, die den oberen Teil des Hinterrads verdecken. Ursprünglich war der Schutz nur an den Damenrädern zu finden. Er sollte verhindern, dass die Röcke der Fahrerinnen in die Speichen geraten und sich dort verfangen konnten. Aufgrund des tollen Designs werden mittlerweile auch die Herrenmodelle mit dem Speichenschutz versehen.

>>> Kinderrad

 
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