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Astrologie bei den Griechen |
Um das 4. Jahrhundert vor Christus übernahmen auch die Griechen die orientalische Schule der Astrologie. Vorrangig fand die Astrologie zu Beginn bei den Schülern des Phytagoras sowie den Anhängern Platons Anklang

Vorrangig fand die Astrologie zu Beginn bei den Schülern des Phytagoras sowie den Anhängern Platons Anklang
und breitete sich von diesen her aus. Durch die Weltsicht der Griechen, dass alles miteinander in Zusammenhang stehe, bezog man hier auch alle bekannten Wissenschaften und Lebensbereiche in die Astrologie mit ein. Es entwickelten sich die ersten individuellen Horoskope, welche sich von Griechenland auch in andere Länder wie Ägypten oder das Römische Reich weiterverbreiteten.
Die Kombination der verschiedenen Lebensbereiche mit der Astrologie wurden Zahlen, Farben, Mineralien, Metalle, Pflanzen und vieles mehr mit den Planeten und den Tierkreiszeichen in Verbindung gesetzt. In der „Astrologenbibel“ des Ptolemäus („Tetrabiblos“) finden sich neben den Regeln der Babylonier zur Errechnung günstiger und ungünstiger Tage für verschiedene Pläne und Vorhaben auch die zugeteilten Entsprechungen. So wurde Jupiter die Farbe weiß zugeordnet sowie das Metall Elektrum, Saturn hingegen stand für die Farbe grau und das Metall Blei, Venus wurde der roten Farbe zugerechnet sowie dem Metall Kupfer. Diese Entsprechungen werden teilweise auch heute noch von Astrologen genutzt.
>>> Astrologie der Römer und Christentum
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