Der Ursprung der Astrologie geht weit zurück und wird bei den Sumerern im zweiten Jahrtausend vor Christus vermutet. Sie fand bereits bei den Babyloniern und den großen antiken Kulturkreisen der Griechen und Römer als hohe Kunst Anerkennung. Die Astrologie war zu diesen Zeiten ein selbstverständlicher Bestandteil der religiös fundierten Weltanschauung. Der Mensch brachte die natürlichen Erscheinungen des Himmels (Wetterphänomene, Gestirne, insbesondere Sonne und Mond) mit dem irdischen Geschehen (Erntekreislauf, für die Gesellschaft wichtige Ereignisse) in Verbindung.
Im Verständnis der damaligen Menschen wurden diese Zusammenhänge mit dem Glauben an verschiedene Wesenheiten in Verbindung gebracht, was zur Bildung von astral-bezogenen Kulten führte: religiöse Verehrung von Sonne, Mond und anderen Gestirnen als Symbole oder stellvertretende Personifikationen verschiedener Götter. Priester hatten die Aufgabe, aufmerksam den Lauf der Gestirne zu beobachten um daraus Schlussfolgerungen auf den Willen der Götter zu ziehen.

Priester hatten die Aufgabe, aufmerksam den Lauf der Gestirne zu beobachten um daraus Schlussfolgerungen auf den Willen der Götter zu ziehen.
Diese Priester brachten sozusagen erstmals „System“ in die Erkenntnisse aus dem Lauf der Gestirne und die beobachteten Ereignisse auf der Erde. Durch entsprechende Interpretation dieser Verbindungen suchten sie den Vorteil für das Volk durch die Erfüllung der Wünsche oder Hinweise der Götter und gaben entsprechende Anweisungen und Verhaltensregeln in den entsprechenden Situationen vor. Dadurch waren sie vielerorts wichtige Berater für die Herrscher der Völker.
>>> Astrologie der Babylonier und Assyrer
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