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Tuesday
Jan 02nd
Home arrow Was sind Kinderpatenschaften? arrow Familienpatenschaft
Familienpatenschaft

Geht man eine Patenschaft mit einem einzelnen Kind ein, bedeutet das heutzutage nur noch selten, dass die gespendeten Beiträge einzig und allein diesem einen Kind zugutekommen. Und ehrlich: Wäre das auch wirklich sinnvoll?

Meist werden mit den Spendenbeiträgen Familien und Projekte finanziert, die dann auch dem einzelnen Kind, aber eben auch der das Kind umgebenden Gemeinschaft zugutekommen. So werden ganze Familien und Familienverbünde gefördert und entwickelt. Die Bevorzugung Einzelner wird vermieden, stattdessen die Gemeinschaft gestärkt und das soziale Umfeld unterstützt.

Wirksame Hilfe orientiert sich eher am Gemeinwesen und stützt die Selbsthilfe der Betroffenen. Das einzelne unterstützte Kind wird schnell neidisch beäugt und von der Gruppe isoliert. Häufig werden solche Kinder gemeinsam in Heimen untergebracht, sodass sie ihre familiären und sozialen Bindungen verlieren.

Trotzdem sind Kinderpatenschaften per se nichts Schlechtes. Sie appellieren an sehr humanitäre Gefühle und Bedürfnisse im Menschen. Der Beschützerinstinkt hilft in diesem Fall nicht nur den eigenen Kindern, sonder überträgt sich auch auf Kinder in echter Notlage.

Familienpatenschaften gibt es auch in Deutschland. Hier geht es weniger um finanzielle, sondern vielmehr um soziale Unterstützung. Familienpaten verbringen Zeit mit Familienmitgliedern und entlasten ehrenamtlich den Alltag der Familie. Solche Aktivpatenschaften haben natürlich einen besonderen, emotionalen Wert.

Doch auch passive Familienförderung ist möglich. Besonders Familien, in denen der Vorsorger ausgefallen ist, haben es schwer und bedürfen Unterstützung. Betteln kann nicht der richtige Ausweg sein, eine Förderung hilft, den Armutskreislauf zu durchbrechen. Damit die Kinder aber trotz der widrigen Umstände bei ihren Eltern aufwachsen können, ist die Familienpatenschaft ein probates Mittel.

>>> Jobpatenschaft


 
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