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Tuesday
Jan 02nd
Stipendium

In den Genuss eines Stipendiums kommen nur einzelne Patenkinder. Sie erfahren direkte Förderung mit allen positiven wie negativen Konsequenzen. Die Förderung von Einzelpersonen ist nicht mehr up to date. Sie hat sich als schwierig herausgestellt. Doch genau diese Förderung ist sehr publikumswirksam, sie zieht Paten magisch an. Trotzdem ist an ihre Stelle eher die Projektförderung getreten.

Menschen lassen sich viel leichter zum Spenden bewegen, wenn ihnen das einzelne Schicksal deutlich gemacht wird. Das empfinden sie als echte Hilfe direkt am Menschen. Ein Appell an das Mitgefühl wirkt Wunder. Institutionen und Projekte zu unterstützen mag nicht weniger sinnvoll sein, doch ist es schwieriger dafür Unterstützer zu finden.

Für viele Stiftungen sind Patenschaften nur noch ein Aushängeschild. In Wirklichkeit investieren sie in Projekte. Da Einzelpatenschaften und Stipendien aber so öffentlichkeitswirksam sind, schlagen manche einen verhängnisvollen Weg ein.

Sie werben mit Einzelschicksalen um Spenden. Dass das Geld nicht Einzelnen, sondern Projekten zugutekommt, verschweigen sie dabei und belügen damit den Spender faktisch um die tatsächliche Verwendung seiner Spende. Dieses Vorgehen ist in gewisser Weise verständlich, doch nicht zu akzeptieren, auch wenn es sich um wirklich humanitäre Projekte handelt.

Das kann keine Lösung sein, die Hilfsorganisationen machen sich auf die Dauer enorm unglaubwürdig. Stattdessen sollten die ausführenden Organisationen immer transparent machen, wofür sie das gespendete Geld ausgeben, auch wenn die Einzelpatenschaft die effizientere Marketingstrategie zu sein scheint. Nur so entsteht ein Vertrauensverhältnis zwischen Hilfsorganisation und Spender, dass eine Zusammenarbeit auf Dauer gewährleistet.

>>> Alternative: Projektförderung


 
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