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Jan 02nd
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Was sind Kinderpatenschaften?

Mit der Patenschaft für ein Kind übernimmt der Einzelne Verantwortung. Die Patenschaft war zunächst ein Ehrenamt der christlichen Kultur. Der Pate begleitet in dieser Eigenschaft in der Regel einen Täufling auf dem Weg in einen festen Glauben. Das Patenamt hat sich weiterentwickelt, heute stehen Paten nicht mehr nur für den christlichen Lebensweg, sondern begleiten das Patenkind darüber hinaus in seiner menschlichen Entwicklung.

Eine Patenschaft ermöglicht die direkte Verbindung zwischen einem Projekt oder Patenkind und dem Paten. Der spendet nicht anonym an eine Organisation, die die Mittel dann nach eigenem Gutdünken verteilt, sondern er kennt das Projekt oder im Zweifelsfall auch die begünstigte Person persönlich.

Kinderpatenschaften sind grundsätzlich nicht unumstritten. Problematisch ist die Konkurrenz, die durch die Förderung einzelner Kinder entstehen kann. Solche Patenschaften werden häufig übernommen, weil jemand konkret Hilfe leisten möchte. Ein Kind in Afrika oder Lateinamerika unterstützen, eine Ausbildung finanzieren, in die Zukunft des Kindes investieren - nicht ein anonymes Unternehmen stützen, sondern den Einzelnen wirklich Bedürftigen, das sind die Hauptbeweggründe.

Die großen Hilfsorganisationen sind vom Konzept der Kinderpatenschaften weitgehend abgekommen, auch wenn viele Spendenwillige genau danach fragen. Patenschaften sind Einzelfallhilfen, mit allem Für und Wider. Heute wird dieser Begriff auf Projekte übertragen. Eine unterstützende Begleitung auch dieser ist möglich.

>>> Familienpatenschaft

 
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