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Tuesday
Jan 02nd
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Ayurveda Ernährung

Die Ernährung spielt im Ayurveda eine grundlegende Rolle. Jegliche Nahrung wird mit einem Heilmittel gleichgesetzt, das ebenso in der Lage ist, das Gleichgewicht der Doshas zu beeinflussen oder wieder herzustellen, wie ein Medikament. Dabei wird im Ayurveda das Lebensmittel nicht wie in der westlichen Ernährungslehre in seine Einzelteile (Mineralien, Vitamine, Kohlenhydrate) zerlegt gesehen, sondern stets individuell auf die Verträglichkeit und an die Bedürfnisse des Einzelnen geprüft und angepasst.

Im Vordergrund stehen im Ayurveda keine Regeln, Verbote oder gar ein Kalorienzählen.
Quotation Im Vordergrund stehen im Ayurveda keine Regeln, Verbote oder gar ein Kalorienzählen. Quotation
Es wird Unterstützung gegeben, die eigene Fähigkeit des Menschen gefördert, auf seinen Körper zu hören. Dafür sollte als erstes die Konstitution des Menschen sowie das vorherrschende Dosha-Prinzip erkannt werden. Optimalerweise wird die Konstitutionsbestimmung durch einen erfahrenen Ayurveda-Arzt oder Therapeuten im Rahmen einer eingehenden Untersuchung vollzogen.

Entsprechend wird dann bei jeder Nahrungsaufnahme beobachtet, welche Wirkungsweise das Nahrungsmittel auf Körper und das Wohlbefinden hat. Der Ayurveda-Kundige unterteilt dabei auch die verschiedenen Wirkbereiche in Mund (Rasa), Verdauung (Vipaka) und Verdauung (Verdauungsfeuer = Agni).

Wenn einem Menschen beispielsweise im Sommer sehr heiß ist, hat er ein erhöhtes Pitta. Ein kaltes Getränk würde das derzeit bereits verringerte Kapha (schwer, kühl, feucht) noch mehr verringern. Der Körper hingegen müsste das Getränk im Körper erst erwärmen (Aktivität, Pitta heiß, leicht), was das Pitta-Dosha noch weiter erhöht... der Mensch schwitzt noch mehr als zuvor. Ein leicht körperwarmes Getränk hingegen, würde keine wärmeproduzierende Aktivität vom Körper erfordern - der Durst wird gelöscht, das Pitta verringert sich zum Gleichgewicht hin.

Ebenso verhält es sich zum Beispiel an eine Stress-Situation, in der man zu süßen Nahrungsmitteln wie Schokolade als „Nervennahrung“ greift – sie werden als kühl, schwer und feucht eingeteilt und haben senkende Wirkung auf Vata (trocken, leicht) und Pitta (heiß – Stress, Ärger erhöhen Pitta) sowie eine erhöhende Wirkung auf Kapha (feucht, kühl, schwer). Instiktiv greift man also nach der „richtigen Nervennahrung“.

Sind die Prinzipien der Doshas richtig verstanden worden, können alle Nahrungsmittel den Doshas zugeordnet werden und entsprechend das eigene Befinden beeinflussen. Um eine persönliche Fehleinschätzung ausschließen zu lernen sollte jedoch in jedem Fall eine ausführliche Einführung durch eine Ayurveda Beratung in Anspruch genommen werden.

>>> Ayurveda Wellness


 
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