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Jedes der drei Doshas ist in jedem Menschen vorhanden, jedoch unterschiedlich ausgeprägt. Nur sehr selten wird ein Mensch nur von einem Dosha dominiert – man spricht in diesem Fall von „reinen Typen“. Ebenso selten findet man Menschen, in denen alle drei Doshas gleichwertig vorherrschen. Zumeist gibt es die sogenannten „Mischtypen“, bei denen zwei Doshas dominieren.
Die Konstitution eines Menschen hat dabei stets ein individuelles Gleichgewicht

Die Konstitution eines Menschen hat dabei stets ein individuelles Gleichgewicht
, das wohl kaum bei zwei Menschen gleich ist und sich selbst beim einzelnen Menschen ständig neu entwickelt. Sie wird geprägt von genetischen Faktoren, dem persönlichen Umfeld und den alltäglichen Lebensgewohnheiten. Ein stabiles Gleichgewicht steht für Gesundheit und Wohlbefinden, ein Ungleichgewicht über einen längeren Zeitraum stört die Funktionen im Körper und entwickelt Krankheiten.
Ungleichgewichte können entstehen
Beim Vata-Typus durch:
- Überanstrengung (körperlich und geistig)
- unregelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus
- Zu wenig Schlaf
- trocken-kaltes Wetter
- ein Übermass an trockener, kalter Nahrung
Beim Pitta-Typus durch:
- übermäßigen Konsum von Genussmitteln (Kaffee, Nikotin, Alkohol)
- Zeitdruck
- Hektik, Zorn, Ärger, Aufregung
- geistige Überanstrengung
- heißes Wetter, Hitze
- zu stark gewürzte Speisen (sehr scharf, sehr sauer, sehr salzig)
Beim Kapha-Typus durch:
- zu viel Ruhe
- zu viel Schlaf
- zu wenig Bewegung
- zu wenig geistige und körperliche Anregung
- nasskaltes Wetter
- zu viel und zu fettes Essen
Doch nicht nur im einzelnen Menschen sind die drei Doshas zu finden, sondern grundsätzlich in allen Bereichen des Lebens und der Natur. Somit erhöht oder verringert jeder Einfluss von Außen ein Dosha. Zusätzlich beeinflussen die Tagesqualitäten (die zugeordneten Tageszeiten) den Doshahaushalt ebenso wie der Jahreskreis.
>>> Samsara Kreislauf
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