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Jan 02nd
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Lasik - Chancen und Risiken

Die Chancen, die die moderne Medizin mit der Lasik-Operation bietet, sind schnell erfasst: mit Hilfe einer kleinen Operation hat sich das Leben so mancher schon drastisch verändert. Keine Brille mehr, keine Kontaktlinsen. Endlich ins Schwimmbad gehen und dabei etwas sehen. Endlich nachts aufwachen und nicht wie ein Maulwurf herumtappen. Für viele Menschen ist der „Verlust“ der Sehhilfe gleich bedeutend mit einem Stück wieder gewonnener Freiheit. Viele, die sich für die Operation entschieden haben, bereuen diesen Schritt nicht und würden sich immer wieder so entscheiden.
Darüber hinaus liegt die Risikowahrscheinlichkeit bei einer solchen Operation unter einem Promille
Quotation Darüber hinaus liegt die Risikowahrscheinlichkeit bei einer solchen Operation unter einem Promille Quotation
(0,01%).
Zudem werden Patienten mit einer höheren Dioptrienzahl versprochen, spätestens mit einer Nachoperation zum gewünschten Erfolg zu gelangen. Einige Anbieter garantieren sogar, dass nach dem Eingriff die Führerscheinprüfung problemlos bestanden werden kann.

Die Wahrscheinlichkeit einer Komplikation mag gering sein, aber andererseits ist Lasik ein chirurgischer Eingriff. Viele Anbieter werden nicht müde, die Vorteile und Risikofreiheit der Operation zu betonen. Leider wird dabei oft vergessen, auf die bestehenden Risiken hinzuweisen.
Es bestehen z.B. die normalen Risiken einer Operation, wie z.B. Infektionen, und postoperative Einschränkungen am Auge. So kann eine reduzierte Kontrastsensitivität zu Einschränkungen des Dämmerungs- und Nachtsehens führen. Sie entsteht, weil beim Lasik-Eingriff lediglich ein Teil der Hornhaut geschliffen wird – in der übrigen Hornhaut bleibt die Fehlsichtigkeit bestehen. Bei Tage ist das kein Problem, da das Licht durch die verengte Pupille und nur durch den behandelten Teil der Pupille ins Auge einfällt. Erweitert sich die Pupille jedoch bei Dunkelheit oder Dämmerung, können Blendungen, Doppelkonturen, Lichthöfe usw. auftreten. Damit verbunden wurden auch Nebenwirkungen wie Schwindel und Gleichgewichtsstörungen verzeichnet. Auch Glanzeffekte (Glare) und Lichthöfe (Halogone) treten zuweilen auf. Eine gestörte Wundheilung kann ebenso zu Komplikationen führen wie Ektasie, das „Ausleiern“ der Hornhaut aufgrund der Operation. Auch dauerhaft trockene Augen und Flap-Komplikationen zählen zu den Risiken dieses Eingriffs.
In Extremfällen führt die Operation zu dauerhafter Erblindung oder Sehfehlern, die auch mit Brillen oder Kontaktlinsen nicht zu beheben sind. Es besteht auch die Gefahr, dass Patienten über oder unter behandelt werden. Nicht alle Patienten erreichen nach der Operation eine Sehstärke von 100%. Vor allem Weitsichtige, sehr stark Kurzsichtige oder Menschen mit einer Hornhautverkrümmung sind davon betroffen. Auf Brille oder Kontaktlinsen können sie also möglicherweise nicht ganz verzichten.
Eine rheumatische Erkrankung kann die Heilung verzögern. Weitaus seltener ist das Einwachsen des Epithels oder eine Dezentrierung der Behandlungszone zu beobachten. Da dafür aber ein – wenn auch sehr geringes – Risiko besteht, sind die Nachkontrollen unbedingt notwendig.

Bestehende Langzeitstudien sind aufgrund der ständigen technischen Weiterentwicklung nur bedingt aussagefähig.

>>> Lasik Anbieter

 
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