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Jan 02nd
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Migräne Sonderformen

Die Sonderformen der Migräne sind extrem selten und gehören meist der Migräne mit Aura an. Sie machen gleichzeitig deutlich, dass es sich bei Migräne um ein sehr komplexes Krankheitsbild handelt.

Einen besonderen Stellenwert nimmt die Aura / Migräne ohne Kopfschmerzen ein. In diesem Fall kommt es zu einer Aura ohne die anschließende Schmerzattacke. Diese Migräneform wird oft als Migräne-Äquivalent bezeichnet.

Bei einer Migräne mit verlängerter Aura treten wie bei der normalen Migräne mit Aura neurologische Störungen auf. Der Anfall kann bei dieser Form jedoch zwischen mehreren Stunden und bis zu einer Woche andauern.
Quotation Der Anfall kann bei dieser Form jedoch zwischen mehreren Stunden und bis zu einer Woche andauern. Quotation


Unter einer retinalen Migräne versteht man eine Migräne, bei deren Aura es zu einer Störung des Gesichtsfeldes auf einem Auge kommt (monokuläres Skotom). Als Folge kann es zu einem teilweisen oder vollständigen Ausfall der Sehfähigkeit kommen, welche bis hin zu einer dauerhaften Erblindung des Auges führen kann.

Die Basilare Migräne oder auch Vertebro-basilare Migräne ist durch die Betroffenheit beider Gehirnhälften gekennzeichnet. Ähnlich wie die Aura ohne Kopfschmerzen, gibt auch hier Fälle in denen keine Kopfschmerzattacken zu beobachten sind, jedoch treten reversible Funktionsstörungen auf. Beispiele für die auftretenden Funktionsstörungen sind das Sehen von Doppelbildern, Drehschwindel mit Übelkeit und Erbrechen, vorrübergehende Koordinationsschwierigkeiten in den Bewegungsabläufen und Gangunsicherheit (Ataxie), Sprechstörungen, teilweise Lähmungserscheinungen (Hemi- und Tetraparesen), teilweiser Ausfall der Sehfähigkeit (Hemihypästhesie).

In Extremfällen kann es auch zu einem Bewusstseinsverlust oder dem Bickerstaff-Syndrom („locked-in-Syndrom“) kommen, welches sich als vollständige Bewegungsunfähigkeit bei vollem Bewusstsein äußert.

Bei der Familiär-hemiplegischen Migräne wird eine halbseitige Lähmungserscheinung als charakteristisch angesehen, die über einen Zeitraum von bis zu 24 Stunden anhält. Diese Migräneform tritt familiär gehäuft auf. Die Ursache wird nach neusten Erkenntnisstand in einem vererbbaren Gendefekt gesehen. Im allgemeinen ist diese Form jedoch sehr selten.

Eine weitere eher verbreitete Form ist die menstruelle oder hormonelle Migräne. Sie kann sowohl zu der Migräne mit Aura als auch ohne Aura zählen. Zu den Ursachen der Migräne werden unter anderem hormonelle Schwankungen gezählt, so ist es nicht verwunderlich, dass viele Frauen auch während der Menstruation oder in Verbindung mit dem Menstruationszyklus (kurz vor oder direkt nach der Menstruation) unter Migräne-Kopfschmerzen leiden.

>>> Migräne Komplikationen

 
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