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Tuesday
Jan 02nd
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Migräne Vorbeugung ohne Medikamente

Neben der Vermeidung von Triggern sollten auch der normale Alltagsstress unter die Lupe genommen werden. Soweit wie möglich sollten Stresssituationen vermieden werden und sozusagen alles „etwas ruhiger angehen“ gelassen werden.

Dies bedeutet für den Migränepatienten, dass er seine häufig sehr hohen Ansprüche an sich selbst (aber auch an sein persönliches Umfeld) herunterschrauben und auch „Nein“-Sagen lernen muss. Gerade Frauen haben hierbei häufig Probleme und übernehmen gerne die Sorgen und die Verantwortung für die ganze Familie – hier will Abgrenzung gelernt werden, um den psychischen Druck abzubauen.

Daneben steht die Einhaltung eines geregelten Tagesablaufes unabhängig von Arbeits- oder Freizeittagen. Gleichbleibende Einschlaf- und Aufwachzeiten sowie regelmäßige Einnahme von Mahlzeiten, die bereits anfallauslösende Lebensmittel ausschließen, sollten ebenso in den Vordergrund treten. Auch Genussmittel wie Kaffee und Zigaretten sollen vermieden oder zumindest reduziert werden.
Quotation Auch Genussmittel wie Kaffee und Zigaretten sollen vermieden oder zumindest reduziert werden. Quotation


Des weiteren sollten regelmäßige Ruhepausen in den Alltag integriert werden und diese stets eingehalten werden. Unterstützend wirken hierbei auch Entspannungsübungen wie Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, Autogenes Training, Yoga oder vergleichbare sportliche Aktivitäten (z.B. leichter Ausdauersport), die einen gesunden Ausgleich zum stressigen Alltag bieten.

Kurse hierfür findet man häufig bei Volkshochschulen, Krankengymnastik-Praxen, Sportzentren und Fitnessstudios. Auch viele Ärzte lassen sich für ihre Patienten über Kurstermine informieren oder legen Informationsmaterial in ihren Praxen aus. Manchmal werden entsprechende Kurse auch von Krankenkassen unterstützt oder gar selbst angeboten.

Ebenfalls hilfreich ist der Austausch mit Leidensgenossen. Eine Migräne Selbsthilfegruppe kann hierbei ein guter und verständiger Partner sein, da viele Migräniker aufgrund des Unverständnisses des persönlichen Umfeldes gegenüber die Erkrankung selbige herunterspielen („Ach was, halb so schlimm!“) und weiterhin „funktionieren“. Häufig bieten Selbsthilfegruppen auch im Internet die Möglichkeit des Austausch zwischen Betroffenen, in dem sie auf ihren Webpräsenzen ein Migräne Forum zur Verfügung stellen.

>>> Vorbeugung mit Medikamenten


 
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