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Was ist Migräne?

Was ist Migräne?
Was ist Migräne?
Generell ist Kopfschmerz eine zumeist unterschätzete, weit verbreitete Volkskrankheit, die einer genauen Diagnose bedarf. Über 170 verschiedene Kopfschmerzarten werden heute unterschieden, wobei Migräne und Spannungskopfschmerzen zu den häufigsten zählen. Unabhängig von der Form jedoch ist jede Kopfschmerzart eine Beeinträchtigung der Lebensqualität – je stärker der Schmerz, desto größer die Einschränkung.

Fälschlicherweise werden im Volksmund häufig verschiedene Arten starker Kopfschmerzen, wie beispielsweise Spannungskopfschmerzen oder Clusterkopfschmerzen, zur Migräne gezählt. Diese Kopfschmerzarten treten zwar häufig in Verbindung mit Migräne auf, werden jedoch als eigenständige Erkrankungen gesehen.

Unter Migräne versteht man eine zeitweise auftretende Funktionsstörung im Gehirn
Quotation Unter Migräne versteht man eine zeitweise auftretende Funktionsstörung im Gehirn Quotation
, die zu den neurologischen Erkrankungen gezählt wird. Im akuten Fall einer Migräne erweitern sich die Blutgefäße der Hirnhaut und wirken entzündlich verändert. Diese Vergrößerung des Blutgefäßvolumen drückt gegen die umliegenden Nervenfasern und reizt diese, bis Schmerzsignale an das Gehirn ausgesendet werden. Zeitgleich werden die Gefäßwände durchlässiger für Gewebeflüssigkeiten, die sich im umliegenden Gewebe ansammeln und leichte Schwellungen verursachen. Verhängnisvoll und schmerzhaft, da für eine solche Schwellung da der Platz innerhalb des Schädelknochens stark beschränkt ist.

Die Migräne als Überreizung der Nervenfasern erzeugt einen derart starken, häufig plötzlichen Schmerzanfall, dass von einem einfachen Kopfschmerz nicht mehr die Rede sein kann. Neben den starken halbseitigen Kopfschmerzen kommen häufig eine erhöhte Reizempfindlichkeit auf alltägliche Dinge wie Licht, Gerüche und Geräusche hinzu bis hin zu Übelkeit, Erbrechen und neurologischen Ausfallerscheinungen.

Wichtig ist dabei in jedem Fall die exakte Diagnose eines Facharztes. Vor allem sollten Vorurteile des persönlichen Umfeldes ignoriert werden, die Migräne gerne als „psychisches Leiden hysterischer Frauen“ titulieren. Ein Vorurteil, welches wohl auch aus der Beobachtung heraus entstand, dass Frauen doppelt so häufig an Migräne erkranken als Männer. Die Erkrankung wird jedoch nicht als psychisches, sondern als neurologisches Leiden eingestuft. Statistisch leiden zwischen 12 und 15 Prozent der Frauen unter Migränesymptomen , bei Männer geben ca. 7 Prozent an, betroffen zu sein.

>>> Migräne Symptome

 
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