| Typischer Ablauf eines Migräneanfalls |
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Ein klassischer Migräneanfall läuft stets nach einem ähnlichen Muster ab, wobei er vier verschiedene Phasen durchläuft:
Unter dem Begriff „Aura“ wird im Zusammenhang mit Migräne das Auftreten neurologischer Störungen verstanden. In der Auraphase treten die der Migräne mit Aura typischen Symptome wie verschiedene Sehstörungen, Kribbeln in Armen und Beinen sowie durch das Nervensystem bedingte Ausfallerscheinungen auf. Diese Phase betrifft nur Migränepatienten mit Aura, die ca. zehn Prozent der Gesamt-Migräniker ausmacht. Während der Kopfschmerzphase beginnen die eigentlichen Migräne-Kopfschmerzen, die über mehrere Stunden langsam intensiver werden. Je nach Migräneform werden die Schmerzen beschrieben als stechend bis bohrend, pulsierend-pochend oder auch krampfartig.
Je nach Migräneform werden die Schmerzen beschrieben als stechend bis bohrend, pulsierend-pochend oder auch krampfartig.
Vorrangig einseitig wird der Schmerz als von der Stirn ausgehend empfunden. Nur rund ein Drittel der Betroffenen leiden an beidseitigen Migränekopfschmerzen (zumeist bei basilarer Migräne), die selbst durch leichte körperliche Betätigung ernorm an Intensität zunehmen. Ebenso erhöht sich in dieser Phase die Licht-, Lärm- und Geruchsempfindlichkeit der Patienten, weshalb diese sich zumeist in abgedunkelte, leicht kühle und ruhige Räume zurückziehen. Insgesamt dauert ein durchschnittlicher Migräneanfall zwischen vier und 72 Stunden. Erst danach tritt die Rückbildungsphase ein. In dieser Phase nehmen die Symptome langsam ab und verklingen. Der Patient ist in dieser Phase zumeist sehr müde, abgespannt, schlapp und bedarf einer Erholungsphase, die zwischen zwölf und 24 Stunden in Anspruch nehmen kann. >>> Welche Migräne Arten gibt es eigentlich? |
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