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Tuesday
Jan 02nd
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Clusterkopfschmerzen

Diese sehr seltene Kopfschmerzart wird fälschlicherweise häufig als „Cluster Migräne“ bezeichnet. Es handelt sich dabei jedoch eine sehr schmerzintensive separate Kopfschmerzart, die sich durch eine häufige Folge von mehreren Schmerzattacken nacheinander äußert („Cluster“ engl. = Häufung).

Einzelne Attacken können dabei jeweils zwischen einer halben und bis zu zwei Stunden dauern. Der bohrend stechende Schmerz wird dabei als schmerzhafter als der einer durchschnittlichen Migräne empfunden. Häufig tritt er aus einer Ruhephase heraus auf (beispielsweise im Schlaf), ist einseitig und im Bereich der Augenpartie zu lokalisieren.

Als Symptome des Clusterkopfschmerzes gelten unter anderem eine Verengung der Pupille, Rötung des auf der Seite befindlichen Auges, bisweilen auch ein Hängen des Augenlides und eine Gesichtsrötung.

In der Regel liegen längere Zeiträume (mehrere Monate) zwischen zwei Clusterkopfschmerzanfällen. Nur in Einzelfällen kommt es zu einer Häufung der Anfälle, dem chronischem Clusterkopfschmerz, der von Experten auch als „Bing-Horton-Syndrom“ bezeichnet wird, jedoch vorrangig bei Männern zu finden ist.

Die Ursache dieser Kopfschmerzart ist derzeit noch unbekannt.
Quotation Die Ursache dieser Kopfschmerzart ist derzeit noch unbekannt. Quotation

Die Schmerzen lassen sich nicht mit gängigen Schmerzmitteln behandeln, von einer Selbstmedikation sollte daher abgesehen werden. Clusterkopfschmerzen bedürfen stets der spezialisierten Behandlung durch einen Neurologen.

>>>Spannungskopfschmerzen

 
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