| Titanimplantat |
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Bereits in den 50er Jahren konnte durch verschiedene Untersuchungen und Tierversuche festgestellt werden, dass das Element Titan ein ideales Material für den Einsatz im menschlichen Körper
Titan ein ideales Material für den Einsatz im menschlichen Körper
Ursprünglich in der Orthopädie erforscht, stellte sich heraus, dass das in den Körper eines Kaninchens eingebrachte Titan sich direkt mit der Knochensubstanz verband und sozusagen ein Teil des Knochens wurde. Diese Entdeckung geht auf den Orthopäden Per-Ingvar Branemark zurück. Weitere Versuche am Kieferknochen sollten folgen, da dieser leichter zugänglich und protokollierbar war. Auch hier gab es deutliche Erfolge und das Einsatzgebiet des Titans in der Zahnmedizin war entdeckt. Titan besitzt die Eigenschaft, bei Kontakt mit Luft, Wasser oder Körperflüssigkeiten eine passive Oxidschicht auf der Materialoberfläche zu entwickeln. Der Knochen reagiert darauf völlig natürlich und wächst direkt an das Titanimplantat an, als würde dieser ebenfalls aus Knochen bestehen. Diese Reaktion wird auch als Osseointegration bezeichnet. Gefördert wird dieser Prozess durch eine leichte Anrauung der Titanoberfläche. Hinzu kommen Kenntnisse aus Langzeitstudien, welche die gute Verträglichkeit, Haltbarkeit und generelle Handhabung des Titanimplantates unterstreichen. >>> Keramikimplantat |
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