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Tuesday
Jan 02nd
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Lifter mit festem Sitz

Bei den meisten Badeliftern handelt es sich um einen festen Sitz, der an einer Schiene oder Untergestellkonstruktion in Form eines Scherenlifters befestigt ist, mit deren Hilfe er nach oben oder unten gefahren werden kann. Der Sitz ist je nach Ausstattung entweder fest montiert oder auf einer Drehscheibe befestigt, um den Nutzern das Übersetzen auf den Wannenlifter zu erleichtern. Um ein Kippen oder Verrutschen in der Wanne zu verhindern, findet die komplette Vorrichtung mit Saugfüßen Halt in der Badewanne.

Die Hubanlage kann hydraulisch, pneumatisch oder elektrisch betrieben werden. Für den wasserhydraulischen Antrieb wird häufig der Wasserdruck aus dem Trinkwassernetz verwendet. Vor dem Einbau muss der vorhandene Netzwasserdruck beachtet werden. Gerade in oberen Stockwerken von mehrstöckigen Gebäuden ist der Wasserdruck unter Umständen so niedrig, dass die Hubanlage nicht betrieben werden kann. Es besteht auch die Gefahr, dass verkalkte Leitungen den Hebevorgang sehr verlangsamen. Hydraulisch betriebene Anlagen sind nur noch nach Einbau einer Rückflussventils zugelassen, da die Gefahr besteht, dass verschmutztes Wasser in das Trinkwassernetz zurückfließt. Daher sind heute überwiegend akkubetriebene Wannenfilter im Einsatz.

Der Vorteil der Modelle mit festem Sitz ist, dass sie den Benutzern aufgrund der stabilen Konstruktion Vertrauen und Sicherheit einflößen. Allerdings nimmt die Scherenkonstruktion oder Schiene am Wannenboden so viel Platz ein, dass ein vollständiges Untertauchen ins Wasser nicht mehr möglich ist und die Person das Bad in einer sitzenden und eher angespannten Körperhaltung nehmen muss. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Badewanne von anderen Personen auf die herkömmliche Weise nicht mehr verwendet werden kann. Der Sitz ist zwar nicht fest montiert und kann wieder aus der Wanne genommen werden. Es hat sich jedoch in der Praxis gezeigt, dass gerade ältere oder gebrechliche Menschen nicht die Kraft haben, den Lifter aus der Wanne zu entfernen. Ferner werden die mechanischen Teile von Scherenliftern beim täglichen Gebrauch durch Körperflüssigkeiten und Badezusätze in Mitleidenschaft gezogen und müssen regelmäßig gepflegt werden, um dauerhaft genutzt werden zu können. Für ein- oder beidseitig beinamputierte Menschen kann die Verwendung dieses Modells problematisch werden, da sich bei einer Gewichtsverlagerung die Saugfüße in der Wanne lösen können. Für Menschen mit Beineinschränkungen birgt die Benutzung von Sitzen mit Drehscheiben Schwierigkeiten. Es ist für diese Personengruppe kaum möglich, die Drehscheibe zu betätigen, da die Arme zur Unterstützung der Beine benötigt werden. Klemm- und Quetschverletzungen sind dabei nicht auszuschließen.

>>> Lifter-Sitz mit Tuch

 
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