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Jan 02nd
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Wer benötigt einen Wannenlifter?

Ein Wannenlifter soll alle Menschen unterstützen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung nicht mehr in der Lage sind, ohne Hilfe ein Bad zu nehmen. Im Allgemeinen handelt es sich dabei um Personen mit Einschränkungen der unteren Extremitäten, wie zum Beispiel Beinamputierte, Personen mit Querschnitts- oder halbseitiger Lähmung oder Menschen, die an vielen Krankheiten leiden. Aber auch bei Multipler Sklerose oder Muskelkrankheiten kommt der Wannenlifter zum Einsatz.
Grundsätzlich muss zwischen Personen unterschieden werden, die den Badewannenlifter selbstständig benutzen können und denen, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Mitglieder der ersten Personengruppe müssen über gewisse körperliche Eigenschaften verfügen. Das größte Problem stellt das Übersetzen vom Rollstuhl auf den Sitz des Lifters dar. Rollstuhlfahrer haben hier in der Regel kein Problem, wenn sie in den Armen und im Oberkörper über ausreichend Kräfte verfügen. Auch Personen, die sich mit Hilfe von Gehhilfen fortbewegen, können im Normalfall selbstständig den Lifter nutzen. Schwieriger stellt sich die Situation für Personen mit halbseitiger Lähmung dar, so dass sie häufig auf die Hilfe von Pflegekräften oder Angehörigen angewiesen sind.
Doch nicht nur das Übersetzen auf den Badewannenlifter kann für die Badenden problematisch werden. Wichtig ist auch, dass die Person über ausreichend Kräfte und Gleichgewichtssinn verfügt, da sie während des Hebe- und Senkvorgangs für die Stabilisierung ihrer Lage sorgen muss. Denn Armlehnen oder andere seitliche Abstützungen sind bei nahezu allen Modellen nicht vorhanden.

Eine Vielzahl verschiedener Badewannenlifter wird auf dem Markt angeboten. Je nach Behinderung sind unterschiedliche Ausstattungsmerkmale des Lifters von Bedeutung. Bei der Auswahl des richtigen Wannenlifters müssen einige Aspekte berücksichtigt werden.
Seitliche Übersetzklappen und eine breite Sitzfläche erleichtern älteren Menschen oder Personen mit halbseitigen Lähmungen das Platznehmen auf dem Lifter. Die Rückenlehnen sollten sich nicht selbstständig beim Absenken neigen, sondern nur über ein Bedienteil absenkbar sein. Wichtig ist auch, dass die Symbole auf den Bedienteile für sehbehinderte Menschen leicht zu erkennen und zu bedienen sind. Halbseitig gelähmte Menschen benötigen Bedienteile, die mit einer Hand und ohne großen Kraftaufwand zu betätigen sind. Eine gepolsterte Sitzfläche ist für Menschen mit Druckwunden erforderlich. Rutschhemmende Sitzoberflächen sind für beinamputierte Personen zu empfehlen, um ein Abgleiten vom Sitz zu vermeiden. Menschen mit Gelenkversteifungen müssen auf ausreichend Beinfreiheit und eine große Eintauchtiefe achten.

Doch nicht nur die Art und die Schwere der Behinderung spielt für die Frage, ob der Einsatz eines Wannenlifters sinnvoll ist eine Rolle. Darüber hinaus ist die psychisch-soziale Befindlichkeit der Patienten, die Möglichkeit der Unterstützung durch Angehörige oder Pfleger wie auch die Ausstattung des Bades und die Zugänglichkeit zur Badewanne eine große Rolle. Anhand dieser Aspekte sollte in jedem Fall bei einer persönlichen Beratung individuell geprüft werden, welcher Badewannenlifter für die betreffende Person am besten geeigneten ist.

>>> Technische Voraussetzungen


 
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