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Tuesday
Jan 02nd
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Umstellung und Optimierung

Der Bericht des Instituts für Zukunftsenergiesysteme und des Bremer Energie Instituts zeigt in einem europäischen Vergleich auf, dass Umstellungsinitiativen, die die konventionelle Elektroheizung aufgrund ihrer energetisch und ökologischen Defizite weitgehend verdrängen sollen, verbreitet sind. Als Exempel werden in diesem Zusammenhang unter anderem Dänemark und Norwegen genannt.

Bereits seit den 80er Jahre ist in Dänemark die Installation von Elektroheizungen in Neubauten verboten, wenn generell ein Anschluss an das Erdgas- oder Fernwärmenetz möglich ist. Ziel der dänischen Politik war es in diesem Zusammenhang, das traditionell ohnehin starke Fernwärmenetz auszubauen und die CO2-Emissionen zu senken. Zu diesem Zwecke wurden auch Zuschüsse für den Wechsel von Elektroheizungen auf das Fernwärmenetz gezahlt.

Norwegen, in dem laut Bericht eine extrem hohe Verbreitung der Elektroheizung von 80% gegeben ist, hat ebenfalls Schritte zur Umstellung eingeleitet. Der hohe und kontinuierlich steigende Stromverbrauch, der auch nicht durch die in Norwegen weit ausgebaute Energiegewinnung durch Wasserkraft kompensiert werden konnte, waren hier die ausschlaggebenden Gründe.

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass das Heizen mit Strom aus energetisch und ökologischen Gründen nicht mehr als zeitgemäß betrachtet wird. Optimierung kann angesichts elektrischer Widerstandheizungen somit nur Umstellung auf andere Methoden der Wärmegewinnung bedeuten. Lediglich die elektrisch betriebene Wärmepumpe ist die derzeit einzige Möglichkeit geblieben, unter bestimmten Bedingungen effizient Wärme mit Hilfe von Strom zu gewinnen. Hoffnung gesetzt werden kann bei dieser Technologie zudem auf die Entwicklung leistungsstärkerer Aggregate, die den Strombedarf weiter minimieren. Ein allzu starres Festhalten an der Wärmepumpentechnologie könnte unter Umständen aber die Entwicklung neuer, effizienterer Systeme, die vollständig unabhängig von fossilen Rohstoffen und Atomenergie arbeiten, erschweren oder sogar verhindern.

Plant man einen Umstieg oder eine Modernisierung, ist es in jedem Fall ratsam, das vielfältige Beratungsangebot zu nutzen, welches von unterschiedlichen Stellen wie etwa Energieberatungs- und Verbraucherschutzstellen angeboten wird. Nur so lassen sich je nach Einzelfall energiesparende, umweltfreundliche und effiziente Alternativen identifizieren.


 
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