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Tuesday
Jan 02nd
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Wärmepumpenheizungen

Bei Wärmepumpenheizungen handelt es sich um eine vollkommen andere Art der Wärmegewinnung. Dennoch spielt auch hier elektrischer Strom die zentrale Rolle als Antriebsenergie.

Wärmepumpenheizungen bestehen aus einer Wärmepumpe und einem elektrischen Antrieb. Das Funktionsprinzip ist im Grunde das Prinzip eines Kühlschrankes unter umgekehrten Vorzeichen. Während der Kühlschrank im Lagerraum Wärme entzieht und diese nach Außen abgibt, wird bei Wärmepumpen mäßig temperierte Luft aus dem Erdreich, der Abluft des Wohnhauses oder der Umgebung angepumpt und in der Heizungsanlage verdichtet, d. h. dadurch stärker erwärmt. Im Sommer kann zusätzlich die Wärmepumpenanlage auch für die Kühlung der Räume genutzt werden, indem entweder passiv niedrige Temperaturen des Erdreiches oder des Grundwassers übertragen werden oder aktiv die Kühlleistung der Wärmepumpe auf das Heizsystem übertragen wird.

Der Wärmepumpenprozess wird auch nach seinem Entwickler, Rudolf Plank, Plank-Prozess genannt. Neben den hier im Fokus stehenden elektrisch betriebenen Wärmepumpen gibt es auch Modelle, die mit einem Verbrennungsmotor betrieben werden und bei denen Öl die Energiequelle darstellt. Elektrisch betriebene Pumpen sind aber die Hauptanwendungsfälle.

Mit dem elektrischem Strom wird der Elektromotor angetrieben, der wiederum dafür sorgt, dass der Verdichter, ein Kompressor, läuft. Dieses kann je nach Herstellermarke der Wärmepumpe mit einer relativ hohen Geräuschentwicklung verbunden sein.

Heute werden im Wesentlichen drei Wärmequellen für Wärmepumpen genutzt: Erdwärme, zu erschließen entweder durch Erdwärmekollektoren, die in geringer Tiefe in den Boden eingelassen werden oder durch Erdwärmesonden, die in der Regel 50 m oder mehr in den Boden reichen können. Letztere Alternative ist allerdings durch die erforderlichen Bohrungen kostenaufwendig. Auch Grundwasser eignet sich als Wärmeträger. Um dieses nutzen zu können, ist die Bohrung eines Brunnens notwendig. Die dritte Möglichkeit stellt die Nutzung der Lufttemperatur dar. Dieses ist zugleich die preisgünstigste Alternative, da teure Bohrungen entfallen. Zudem wird noch an einer kostengünstigen Methode zur Gewinnung von Wärme durch das Trinkwasserversorgungssystem gearbeitet. Diese steckt allerdings noch in der Entwicklung. Aufgrund der Netzbelastung ist der Betrieb einer Wärmepumpe beim jeweiligen Stromversorger anzumelden.

>>> Anwendungsfälle


 
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