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Jan 02nd
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Wasserbett Beruhigungssysteme

Wasserbetten sind große, mit Wasser gefüllte Säcke, auf denen man seekrank wird? Nicht ganz, nur die frühen Wasserbetten waren unstabilisiert und jede Bewegung wurde auf ihnen verstärkt. Dieses sogenannten Freifluter, auch free flow genannt, werden heute nur noch vereinzelt angeboten. Die meisten Matratzen verfügen über ein Stabilisierungssystem, das verschiedene Stufen der Beruhigung zulässt.

Eine Möglichkeit der Stabilisierung sind PVC-Zylinderblöcke oder hydraulische Kammern. Sie befinden sich im Inneren der Matratze und verhindern so unkontrollierte Bewegungen des Wassers – Beruhigung ist die Folge.

Eine andere Methode ist die Verwendung von Vliesmatten bzw. -platten, auch Layer genannt, die in die Matratzen eingelegt werden. Je mehr Layer, desto fester und stabiler wird die Matratze. Die Layer sind frei schwebend im Wasserkern integriert und auch wenn sie verrutschen sollten kehren sie in die richtige Position zurück. Sie sollten untereinander, aber nicht mit der Vinylhülle der Matratze verbunden sein. Layer stabilisieren zwar die Matratze, aber trotzdem hat man noch das Schwebeschlafgefühl, das viele Kunden sehr schätzen.

Preislich liegen Layer über dem PVC-Zylinder-System, das sich preislich etwa in der Mitte der Preisspanne von Wasserbetten bewegt. Der Grund dafür ist die etwas teurere Verarbeitung der Layer und ihre hohe, formstabile Qualität.

Die richtige Beruhigung und Stabilisierung muss jeder Kunde für sich ausprobieren.
Quotation Die richtige Beruhigung und Stabilisierung muss jeder Kunde für sich ausprobieren. Quotation
Jeder Matratzenhersteller hat eigene Beruhigungsstufen, da keine einheitlichen Werte oder verlässliche Vergleichskriterien existieren. Auch die Angabe der Stufen variiert von Prozentangaben bis zur Angabe der Anzahl der verwendeten Layer.

Bei der Angabe von Prozentpunkten sind sich alle Hersteller nur in zwei Punkten einig: eine zu Null beruhigte Matratze bewegt sich „ungebremst“, während eine Matratze mit einer Beruhigungsstufe von 100% sich so gut wie gar nicht mehr bewegt. Alle Werte dazwischen legt jeder Hersteller selbst fest. Verlässliche Vergleichswerte liefert lediglich die Nachbewegungszeit der Matratze.

In der Regel werden 5-6 Beruhigungsstufen unterschieden. Die häufigste Unterteilung ist "unberuhigt" (free flow), "mittelberuhigt", "stark beruhigt" und "ultra beruhigt". Von 0% Beruhigung spricht man bei unberuhigten Matratzen mit einer durchschnittlichen Nachbewegungszeit von etwa 15-30 Sekunden. Dieser Wert mag zunächst an schweren Seegang auf einem Schiff erinnern, wird jedoch von Wasserbetten-Fans schnell als sehr angenehm und entspannend beschrieben.

Matratzen mit einer Nachbewegungszeit von unter einer Sekunde gelten als nahezu 100% beruhigt. Sie verfügen über eine ähnliche Nachbewegungszeit wie herkömmliche Matratzen.

Die Nachbewegungszeit wird durch das eigene Körpergewicht beeinflusst. Schwerere Personen verdrängen mehr Wasser als leichte, was ein stärkeres Zusammendrücken der Layer zur Folge hat. Aufgrund dessen kommt es zu einer längeren Nachbewegungszeit, die Beruhigung der Matratze dauert länger. Das Gewicht sollte bei der Auswahl der Matratze und Beruhigungsstufe mit einbezogen werden. Wasserbetten gibt es auch als Duo- oder Dualsysteme in einem Rahmen. Zwei getrennte Matratzen und Heizungen sind hier in einem Rahmen vorhanden und ermöglichen es so, dass auch leichte und schwerere Partner zusammen in einem Wasserbett schlafen oder dass Partner mit unterschiedlichen Vorlieben dennoch ein Bett teilen können. Prinzipiell ist eine Besichtigung des Wasserbettes vor Ort incl. Probeliegen und Fachberatung sehr zu empfehlen.

>>> Wasserbett Heizsysteme

 
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