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Jan 02nd
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Das Keyboard – die modernste Form der Orgel

Die Geschichte der elektronischen Tasteninstrumente begann bereits 1885 als das erste funktionsfähige elektromechanische Instrument von E. Lorenz hergestellt wurde. Zwei Jahre später schon folgte der erste Synthesizer, das Dynamophon, das von Thaddeus Cehill präsentiert wurde. Dieser erste Synthesizer erzeugte nur Sinustöne.1906 wurde die Elektronenröhre erfunden, die Grundlage für viele moderne Instrumente war. 1924 folgte die Erfindung des Trautoniums und 1934 folgte die elektromechanische Orgel von Laurens Hammond, die Hammond Orgel.

In den 80er Jahren entwickelte sich durch die neuen Möglichkeiten der Klangerzeugung auf elektronischer Basis das Keyboard, das heute äußerst vielseitig in Musikgruppen und auch als Heiminstrument eingesetzt wird. Zu dem Oberbegriff Keyboard gehören die elektronische Orgel ebenso wie Synthesizer und E-Pianos. Im Deutschen wird der Begriff Keyboard für sämtliche Tasteninstrumente angewandt, die zur elektronischen Tonerzeugung verwendet werden. Bezeichnend ist hier auch das Bedienen über die Klaviatur und die elektroakustische Wiedergabe über entweder bereits eingebaute Lautsprecher oder über die Lautsprecher einer Verstärkeranlage.

Für Musiker, die mit ihren Instrumenten auf Tour sind, hat das Keyboard natürlich auch den Vorteil, einfach transportiert werden zu können. Doch nicht nur die Kompaktheit und die einfache Transportfähigkeit tragen zum bevorzugten Einsatz der Keyboards bei. Auch die Bedienung der Tasten ist viel leichter als bei einem Klavier. Durch die elektronische Erzeugung des Kontaktes ist keine mechanische Funktion der Tasten notwendig, was vom Keyboarder natürlich einen wesentlich geringeren Kraftaufwand abverlangt.

Dies kann gerade beim Wechsel von Klavier oder Orgel zu einem Keyboard und umgekehrt zu Irritationen führen. Einige Keyboards in höheren Preisklassen haben schwerere Tasten, um die Umstellung von Piano, Klavier oder Orgel auf das Keyboard zu erleichtern. Fast jede Musikergruppe arbeitet heutzutage mit einem Keyboard, das die verschiedensten Tonarten und Klangarten mit den unterschiedlichsten Effekten wiedergeben kann und so spezielle Akzente in der gespielten Musikrichtung setzen kann. Durch die Möglichkeiten, mit einem Keyboard verschiedenste moderne, traditionelle oder auch historische Instrumente zu simulieren, ist dies zu einem der wichtigsten Instrumente der heutigen Musikwelt geworden.

Die Zuschaltung von begleitendem Schlagzeug oder besonderen Rhythmen und die Vorprogrammierung bestimmter Tonfolgen macht das Keyboard auch zu einem gebräuchlichen Instrument der Alleinunterhalter. Eine besondere Variante des Keyboards ist das Umhängekeyboard, auch Keytar genannt. Mit den Funktionen eines Keyboards kann dieses Keytar wie eine Gitarre umgehängt und gespielt werden. Dies ermöglicht gegenüber dem stationären Bühnenaufbau eines Keyboards freie Bewegungsmöglichkeiten auf der Bühne für den Keyboarder.


 
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