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Jan 02nd
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Düfte – Der Schlüssel zur Seele

Völlig zu Recht wird oft von der „Macht der Düfte“ gesprochen. Düfte beeinflussen uns selbst dann, wenn wir sie nicht bewusst wahrnehmen. Viele der eingeatmeten Düfte lösen im Gehirn sofort eine entsprechende Reaktion aus. Diese Reaktionen können vom Menschen nicht bewusst gesteuert werden, da sie vom limbischen System ausgehen. Dieser Teil des Gehirns ist für die reibungslose Funktion des vegetativen Nervensystems verantwortlich. Das vegetative Nervensystem steuert völlig selbstständig alle lebensnotwendigen Vorgänge im menschlichen Körper. Wer sich über jeden Atemzug, Verdauungs- und Stoffwechselfunktionen Gedanken machen müsste, wäre nicht überlebensfähig. Dank des vegetativen Nervensystems laufen diese Vorgänge automatisch.

Ob die eingeatmeten Düfte eine positive oder eine negative Reaktion auslösen, hängt von der betreffenden Person ab. Unbewusst werden die verschiedenen Duftreize mit bestimmten Erlebnissen verknüpft. Der Geruch der Lieblings-Sonnencreme weckt zum Beispiel bei vielen Menschen Erinnerungen an den letzten Urlaub. Der Duft des Lieblingskuchens erinnert manchmal an gemütliche Stunden am Kaffeetisch mit der Familie. Ob die Empfindungen, die ein Duft auslöst, positiv oder negativ sind, hängt ganz von der Art der Erinnerung ab. Die Aussage „Ich kann dich nicht riechen“ erscheint so in einem anderen Licht. Es ist tatsächlich möglich, dass der natürliche Körpergeruch eines Menschen eine Antipathie auslöst.

Unabhängig von bestimmten Erinnerungen gibt es allerdings verschiedene Düfte, die bei jedem Menschen ähnliche Reaktionen hervorrufen. Wer unter Stimmungsschwankungen leidet, scheinbar grundlos schlecht gelaunt ist und sich müde fühlt, sollte den Duft von Rosenöl auf sich wirken lassen. Ist die Konzentration an einem Tiefpunkt angelangt, sorgt der Geruch von Zitrone für gesteigerte Aufmerksamkeit. Vanille ist ein Geruch, der oft für gute Laune sorgt. Beim Erschnuppern dieses Duftes werden im Gehirn Endorphine ausgeschüttet. Die meisten Menschen verbinden mit dem Geruch von Vanille angenehme Kindheitserinnerungen. Eukalyptus wirkt hervorragend bei leichten Kopfschmerzen und weiteren Beschwerden, die durch eine Erkältung hervorgerufen werden. All jenen, die sich am Abend schlaflos im Bett wälzen, kann mit einigen Tropfen Lavendelöl zu einer besseren Nachtruhe verholfen werden.

Dieses Wissen um die Macht der Düfte kann sich ein jeder zunutze machen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Düfte anzuwenden. Angenehm in der Handhabung sind ätherische Öle. Von der bevorzugten Ölsorte können einige Tropfen in eine Duftlampe gegeben werden, sodass sie ihre Wirkung langsam entfalten. Wer seine Schlafstörungen mit Lavendel positiv beeinflussen möchte, kann auf ein Lavendel-Säckchen zurückgreifen oder sich einige Tropfen Lavendelöl auf das Kopfkissen träufeln. Für die Dosierung gilt: Lieber sparsam anfangen und die Dosis tröpfchenweise steigern. In einer zu hohen Konzentration können die ätherischen Öle Kopfschmerzen und Unwohlsein hervorrufen.

In einigen Bereichen des täglichen Lebens wird bereits erfolgreich mit einer dezenten Duftkulisse gearbeitet. Kaufhäuser beduften die Kunden mit Gerüchen, die das Kaufverhalten positiv anregen sollen, Zahnärzte wenden beruhigende Düfte an, um den Patienten die Angst zu nehmen. Wer sich beim nächsten Stadtbummel ein wenig mehr auf seine Nase verlässt, wird möglicherweise die Düfte wahrnehmen, deren Wirkung sich vorher unbewusst entfaltet hat.

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