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Tuesday
Jan 02nd
Nachrüstgeräte

Nachrüstgeräte können meist in die üblichen DIN-Radioschächte installiert werden und bieten einen ähnlichen Komfort wie Werkseinbaugeräte. Radio und Navigationssystem werden über gemeinsame Bedienelemente gesteuert, oft ist sogar die Bedienung über die werksseitige Lenkradfernbedienung möglich. Navigiert wird über Ansagen und Anzeigen im Display. Auch Nachrüst-Navigationssysteme werden an die Bord-Elektronik angeschlossen. Dadurch gestaltet sich der Einbau des Systems aber schwerer als bei einem normalen Autoradio und sollte deshalb von einer Fachwerkstatt durchgeführt werden.

Durch den DIN-Radioschacht sind Nachrüstgeräte in der Gerätehöhe beschränkt und haben deshalb meist nur ein kleines Display. Die Anzeige detaillierter Karten ist so zwar nicht möglich, dafür kann ein Datenträger aber problemlos die Kartendaten mehrerer Länder enthalten. Detaillierte Karten dagegen benötigen soviel Speicherplatz, dass oft für jedes Land ein zusätzlicher Datenträger gekauft werden muss. Als Alternative zu den einfachen DIN-Modellen gibt es auch Modelle mit ausklappbarem Bildschirm und für DIN-Schächte doppelter Höhe.

Ebenfalls erhältlich: Navigationspakete mit einem Display und einem Navigationsrechner. Die Displays müssen in der Regel auf dem Armaturenbrett montiert werden und hinterlassen beim Ausbau unübersehbare Spuren. Der zugehörige Navigationsrechner, auch Blackbox genannt, wird versteckt im Fahrzeug angebracht, zum Beispiel unter dem Sitz oder im Kofferraum.

Die technisch eleganteste Lösung sind Multimedia-Navigationssysteme, bestehend aus Navigationsgerät und DVD-Moniceiver. Der Moniceiver ist nichts anderes als ein Autoradio mit großem, ausfahrbarem Monitor mit DVD-Player. Multimedia-Navigationssysteme vereinen die Vorteile eines Multimediasystems und eines Navigationssystems. Je nach System lassen sich die Geräte über berührungsempfindliche Bildschirme (Touchscreens), Knöpfe, Schalter und sogar Fernbedienung steuern. Die Kartendarstellung bietet deutlich mehr Anzeigeoptionen als bei den einfachen Modellen.

Genau wie Werkseinbaugeräte sind Nachrüstgeräte in der Anschaffung noch relativ preisintensiv. Hinzu kommen in der Regel noch die Kosten für den Einbau durch eine Fachwerkstatt. Die zusätzlichen Funktionen der Multimediageräte sind auf dem vom Fahrer einsehbaren Bildschirm nicht immer verfügbar. Wegen der hohen Ablenkungsgefahr sind beispielsweise Videowiedergabe oder Fernsehempfang während der Fahrt technisch unterbunden.

>>> Mobile Navigationssysteme

 
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