Bürgerrechte & Polizei/CILIP
Die Zeitschrift "Bürgerrechte und Polizei" oder "Civil
Liberties and Police" kurz CILIP wird vom Verein "Institut für
Bürgerrechte und öffentliche Sicherheit" mit Sitz an der Freien
Universität Berlin herausgegeben. Ziel des Vereins ist nach §2 der
Vereinssatzung: "die Öffentlichkeit über die Probleme von Bürgerrechten
und öffentlicher Sicherheit zu informieren, Veränderungen im Bereich
der inneren Sicherheitspolitik zu dokumentieren sowie Forschungsvorhaben in
diesem Gebiet auszuführen". Drei mal im Jahr informiert eine neue
Ausgabe über Neuigkeiten im Spannungsfeld zwischen Bürgerrechten und
Polizei, d.h. (bundes)staatlicher Gewaltausübung.
In Zeiten von biometrischen Reisepässen, allgegenwärtiger Kameraüberwachung
und sogenannten "Online-Durchsuchungen" ist die Arbeit von CILIP hoch
zu bewerten. Denn die Mitglieder und Wissenschaftler um Prof. Wolf-Dieter Narr,
den Gründer des "Institutes für Bürgerrechte und öffentliche
Sicherheit", beobachten die Entwicklungen unter wissenschaftlichen Prämissen
und versuchen durch ihre Forschungen gezielt politischen Einfluss zu nehmen
und die Interessen der Bürger - ihre Bürgerrechte - zu vertreten.
Neben aktuellen Hinweisen auf der Homepage des Institutes, widmen sich die einzelnen
Ausgaben jeweils einem Featurethema. Themen wie "WM 2006: Die Welt überwacht
von Freunden", "Grenzenlose Sicherheit: Das Europa der Polizeien"
oder "Hilfloser Datenschutz" bestimmten die letzten Ausgaben der Zeitschfritenreihe.
Diesem Engagement wurde 2005 durch die Verleihung des "Werner-Holtfort-Preis"
Rechnung getragen. Dieser Preis der Holtfort-Stiftung steht für eine Auszeichnung
herausragender Leistungen zur Verteidigung der Bürgerrechte.