Cuba - Operation Mongoose
Nach dem Scheitern der US-amerikanischen Militärinvasion in der kubanischen
Schweinebucht 1961 plante die USA, unter dem Präsidenten J. F. Kennedy,
1962 die Operation Mongoose. Der Plan entstand vor dem Hintergrund des Kalten
Krieges, der eine andauernde Gefahr des Nuklearkrieges zwischen den USA und
der Sowjetunion bedeutete und hatte zum Ziel, eine dauerhafte Destabilisierung
der kubanischen Wirtschaft herbeizuführen und dadurch letztendlich den
kommunistischen Staatschef Fidel Castro und seine Regierung zu stürzen.
Neben Zielen, die tatsächlich die Wirtschaftskraft Kubas nachhaltig schädigen
sollten, wie z.B. die Unterbindung der kubanischen Zuckerrohrexporte, enthielt
der mehrstufige Plan auch Ziele, die weit von den allgemein politisch akzeptierten
Massnahmen entfernt waren. So sollte Fidel Castro mit präparierten Zigarren
und Kugelschreibern vergiftet werden. Sogar ein Taucheranzug sollte zum Einsatz
kommen, der, als Geschenk an Fidel Castro überreicht, einen Unfalltod zur
Folge haben sollte. Das Ziel der wirtschaftlichen Destabilisierung besteht bis
heute im Handelsembargo gegen Kuba, inwieweit die Mordanschläge auf Fidel
Castro geprobt wurden lässt sich nicht gesichert überprüfen,
er lebt bis heute.